Unsere Dienstleistungen im Bereich Rohwasser- und Trinkwasserprobenahme und Analytik

Kontrollen des Wassers in der Hausinstallation

Wasser kann sich im Hinblick auf seine Inhaltsstoffe und den Gehalt an Mikroorganismen in der Hausinstallation verändern. Vor diesem Hintergrund erfolgen Untersuchungen auf:

  • Legionellen und Pseudomonas aeruginosa

    Legionellen müssen in zentralen Erwärmungsanlagen der Hausinstallation bestimmt werden, falls das Wasser für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird. Diese Bakterien können zu Erkrankungen beim Menschen führen. Der Hauptinfektionsweg ist hierbei das Einatmen von belasteten Aerosolen - also von kleinsten Wassertröpfchen. In der Regel wird man nur in Duschen auf diese Weise mit Legionellen in Kontakt kommen können. Die Anwendung dieses Abschnittes der TrinkwV betrifft somit Duschen in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Bädern, Saunaanlagen, Sportanlagen und Fitnesscentern, Senioren-, Behinderten und sonstige Heime, Krankenhäuser, Hotels und Hotelschiffen. Untersuchungspflichtig sind ebenfalls kleine Pensionen, Anbieter von Ferien auf dem Bauernhof und Ferienwohnungen.
    Informationen über Legionellen, deren Verbreitung und Nachweis erhalten Sie hier:

    • Empfehlung des Umweltbundesamtes: Nachweis von Legionellen in Trinkwasser und Badebeckenwasser
    • Empfehlung des Umweltbundesamtes: Periodische Untersuchung auf Legionellen in zentralen Erwärmungsanlagen der Hausinstallation
    • Fachinformationsdienst Lebenswissenschaften Umwelt und Gesundheit (FLUGS): Legionellenproblematik im Trinkwasser Vorkom - men, Infektion, Gefahrenpotenzial, Prävention und Sanierung
    • RKI-Ratgeber Infektionskrankheiten Legionellose

    In besonderen Fällen kann die Untersuchung des Wassers auf andere mikrobiologische Parameter ausgedehnt werden. Neben der Untersuchung auf Escherichia coli, coliforme Bakterien und Koloniezahlen ist der Nachweis von Pseudomonas aeruginosa wegen dessen pathogenem Potential von Bedeutung.
    Empfehlung des Umweltbundesamtes: Hygienisch-mikrobiologische Untersuchung im Kaltwasser von Wasserversorgungsanlagen Empfehlung der Trinkwasserkommission zur Risikoeinschätzung, zum Vorkommen und zu Maßnahmen beim Nachweis von Pseudomonas aeruginosa in Trinkwassersystemen

  • Chemische Parameter
    Wie in den Wasserversorgungsanlagen ist in der Hausinstallation sicherzustellen, dass sich die Qualität des Wassers nicht verschlechtert. Besonders problematisch können hier die Anreicherung von Schwermetallen durch Korrosion von Leitungen, Kesseln, Speichern und Entnahmearmaturen sein.
    Zwei Links zu der Problematik finden Sie im Folgenden:
    Erläuterungen zur Probenahme und möglichen Parametern bei der chemischen Untersuchung von Hausinstallationen (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - LGL) finden Sie Vortrag 1 und Vortrag 2.

Kontrollen von Wasser welches zur Abfüllung in Flaschen
oder ähnliche Gefäße gedacht ist:

Die Untersuchung erfolgt nach den Vorgaben der TrinkwV 2001 Anlage 1 Teil 2 für Wasser zur Abfüllung in Flaschen. Diese Vorgaben gelten aber auch für Tankfahrzeuge, egal ob an Land, zu Wasser oder in der Luft.
Wegen einer fehlenden klaren rechtlichen Vorgabe nehmen Wasserspender und Trinkkautomaten eine Sonderstellung ein.

Folgende Links verweisen auf Informationsmaterial zu hygienischen Gegebenheiten bei Wasserspendern und Trinkbrunnen:

  • Veröffentlichung des Bundesinstituts für Risikobewertung über Hygienemängel bei Wasserspendern
  • Veröffentlichung des Bundesinstituts für Risikobewertung: Veröffentlichung des Bundesinstituts für Risikobewertung über Hygienemängel bei Wasserspendern
  • Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene zu Errichtung und Betrieb von Trinkbrunnen zum Anschluß an die Trinkwasserhausinstallation in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, Altenpflegeheimen und vergleichbaren Einrichtungen (Trinkbrunnen-Empfehlung)

Leistungsverzeichnis Trinkwasser:

  • Routinemäßige und periodische Untersuchungen nach TrinkwV
  • Trinkwasseruntersuchung für Eigenwasserversorger
  • Untersuchungen der Hausinstallation für Wasserabgabe an Dritte
  • Chemisch-technische Analysen
  • Mischbarkeit von Wässern nach DVGW Arbeitsblatt
  • Korrosionschemische Untersuchungen nach DIN 50930
  • Gebrauchswasseruntersuchung für Bauzwecke
  • Untersuchungen zur Eigenüberwachungsverordnung (EÜV- Rohwasser)
  • Trinkwasseruntersuchung auf die Anwesenheit von Legionellen nach Anlage 4 Punkt 2 der TrinkwV und dem DVGW Arbeitsblatt W551 April 2004 und Beratung bei dem Nachweis von Legionellen
  • Mikrobiologische Untersuchungen von Trinkwasser nach der TrinkwV
  • Mikrobiologische Untersuchung von Heil-, Mineral- und Tafelwasser nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO)
  • Untersuchung von Wasser welches zur Abfüllung in Flaschen und Tanks vorgesehen ist
  • Erhebung des Hygienestatus von Trinkbrunnen und Trinkautomaten

Trinkwasseruntersuchung
nach der Trinkwasserverordnung

Da Trinkwasser auch das wichtigste Lebensmittel ist, muss es, nach der Aufbereitung, auf dem Weg zum und bei dem Verbraucher regelmäßig auf Qualität (chemische Zusammensetzung) und Hygiene (mikrobiologische Reinheit) kontrolliert werden.

Die LAFUWA GmbH, als akkreditiertes Labor auf der offiziellen Liste der untersuchungsberechtigten Prüfstellen für Trinkwasser, bietet Ihnen hierzu die ganze Palette der nötigen Untersuchungen inklusive Probenahme an. Die Anlage zu unserer Akkreditierungsurkunde finden Sie auf der Seite der DAP (Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH).

Art und Umfang der Kontrollen sind in der Trinkwasserverordnung 2001 (TrinkwV) geregelt.

Trotz regelmäßiger und gründlicher Kontrollen von Rohwasser und Trinkwasserversorgungsanlagen kann es zu Grenzwertüberschreitungen von mikrobiologischen und chemischen Parametern kommen.
In diesen Fällen werden unsere Kunden unverzüglich von uns unterrichtet. Jeder Wasserversorger ist in diesen Fällen selbst für die unverzügliche Meldung der Grenzwertüberschreitung an das jeweilige Gesundheitsamt verantwortlich. Folgende Links geben Hinweise für die Meldung der Grenzwertüberscheitung und mögliche Maßnahmen durch die Aufsichtsbehörde:


Meldebögen bei Abweichungen von Grenzwerten auf der Seite des LGL Bayern:

  • UMS: Informationen zu den Beiblättern und Formularen für die Regierungen: Vollzug der Trinkwasserverordnung und der Richtlinie 98/83/EG (Stand: 17.02.2005, PDF 22 KB)
  • UMS Anlage 1: Flussdiagramm zur Zuständigkeit für Zulassung einer Abweichung vom Grenzwert in Bayern nach § 9 Abs. 5-9 TrinkwV 2001 (Stand: 07.02.2005, PDF 20 KB)
  • UMS Anlage 2: Meldebogen: Zugelassene Abweichungen von Grenzwerten im Trinkwasser gemäß § 9 TrinkwV 2001 und Artikel 9 der Richtlinie 98/83/EG des Rates (Stand: 07.02.2005, PDF 29 KB)
  • UMS Anlage 3: Meldebogen-Beiblatt: Technische Angaben zur Wasserversorgungsanlage (Stand: 07.02.2005, PDF 18 KB)
  • UMS Anlage 4: Meldebogen-Beiblatt: Technische Angaben zur Hausinstallation (Stand: 07.02.2005, PDF 13 KB)
  • UMS Anlage 5: Meldebogen-Ausfüllhinweise (Stand: 17.02.2005, PDF 19 KB)
  • UMS Anlage 6: Meldebogen-Beispiel: Zugelassene Abweichungen von Grenzwerten im Trinkwasser gemäß § 9 TrinkwV 2001 und Artikel 9 der Richtlinie 98/83/EG des Rates (Stand: 07.02.2005, PDF 55 KB)
  • UMS Anlage 7: Meldebogen-Beiblatt-Beispiel: Technische Angaben zur Wasserversorgung (Stand: 07.02.2005, PDF 22 KB)

Rohwasseruntersuchungen
nach der Eigenüberwachungsverordnung (EÜV)

In Rahmen dieser Verordnung sind die Betreiber von Wasserversorgungsunternehmen ab einer Jahresmenge von 5000 m³ verpflichtet das Rohwasser (Brunnen, Quellwasser) einmal jährlich untersuchen zu lassen. Jedes fünfte Jahr muss eine so genannte Volluntersuchung durchgeführt werden.

Die Datenübertragung der Analysewerte erfolgt im SEBAM- Schnittstellenformat an die Betreiber bzw. Wasserwirtschaftsämter. Diese Art der Datenübertragung ist mittlerweile verpflichtend auch für Trinkwasseruntersuchungen vorgeschrieben.

Bayerische Amt für Umwelt: www.lfu.bayern.de

Trinkwasseruntersuchungen
Wasser ist ein Naturprodukt und wird aus Brunnen, Quellen, Oberflächengewässern oder Uferfiltraten gewonnen.

Es unterliegt daher in Abhängigkeit seiner Herkunft qualitativen Schwankungen und muss, bevor es zu Trinkwasser (Wasser für den menschlichen Gebrauch) wird, zum Großteil entsprechend aufbereitet werden. Bereits vor der Aufbereitung untersuchen wir Ihr Wasser gemäß der Eigenüberwachungsverordnung auf mikrobiologische und physikalisch-chemische Parameter.

Leitungsbau und Wasserversorgungsanlagen

Das Leitungssystem, in welchem Trinkwasser transportiert wird, unterliegt ebenfalls einer regelmäßigen Überwachung. Dazu gehören:

  • Die Leitungsfreigabe bzw. die Bestätigung der hygienische Unbedenklichkeit nach einem Leitungsneubau, sowie nach Arbeiten an der Wasserleitung (Rohrbruch). Den Umfang dieser Untersuchung legt das zuständige Gesundheitsamt fest. Bei einer nötigen Desinfektion im Rohrleitungsbau kommen das DVGW Arbeitsblatt W 291 oder das LfW Merkblatt 1.8/3 des Landesamtes für Wasserwirtschaft (jetzt Bayerisches Landesamt für Umwelt) zur Anwendung. Bei der Kontrolle der Wirksamkeit der Desinfektionsmaßnahmen stehen wir Ihnen mit Kontrolluntersuchungen gerne zur Verfügung.
    Interessanter Link: Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 Trinkwasserverordnung 2001

  • Die Leitungen und Wasserversorgungsanlagen müssen geschützt werden. Betreiber und Konstrukteure solcher Anlagen wie Wasserwerke, Heizungs- und Kesselbauer, Baufirmen müssen über die Aggressivität des Trinkwassers informiert sein. Nach der TrinkwV darf Wasser nicht korrosiv sein. Ein Maß dafür ist der pH-Wert und die Calcitlösekapazität. Bei Letzter wird untersucht in wie weit sich Kalk aus dem Wasser in den Leitungen ablagern kann oder ob metallische Rohrleitungen vom Wasser angegriffen werden können und dadurch Metalle (z.B. Kupfer, Zink) ins Trinkwasser übergehen. Als Konsequenz daraus sind eventuell Entkalkungs- oder Entsäuerungsanlagen zur Aufbereitung des Trinkwassers erforderlich.

  • Die korrosiven Auswirkungen des Wassers auf Rohrleitungen und Pumpen (z.B. auch Wärmepumpen) muss ausgeschlossen werden. Dazu werden Untersuchungen des Wassers und anschließende Berechnungen auf Basis dieser Ergebnisse durchgeführt, die eine Aussage über Lochfraß-, Mulden-, Flächenkorrosion usw. zulassen.

Erläuterungen zu Befunden von Hausbrunnen/Eigenwasserversorgern, Ursachen und Lösungsmöglichkeit mikrobiologischer Probleme in diesem Bereich

Im Bereich der Trinkwasseruntersuchungen von Hausbrunnen sind wir Ihr kompetenter Partner in der Region. Wir untersuchen nach den landkreisspezifischen Vorgaben der Gesundheitsämter die entsprechenden Parameter der Trinkwasserverordnung.
Anhand Ihres Befundes können Sie die Wasserqualität Ihrer Brunnen einschätzen.
Folgende Erläuterungen erklären die wichtigsten Parameter Ihres Befundes.

pH-Wert
Der pH-Wert ist ein Maß für den sauren, neutralen oder alkalischen Zustand eines Wassers. Der pH-Wert muß zwischen 6,5 und 9,5 liegen. Laut Trinkwasserverordnung darf Trinkwasser außerdem nicht korrosiv wirken. Saure und korrosive Trinkwässer greifen metallische Leitungen an und führen zu erhöhten Metallkonzentrationen (z.B. Kupfer, Eisen, Blei) vor allem im Stagnationswasser. Zur Beurteilung der Korrosivität ist bei sauren Wässern unterhalb eines pH-Wertes von 7,7 die Bestimmung der Calcitlösekapazität notwendig.

Nitrat und Nitrit
Diese beiden Stickstoffverbindungen zeigen eine Belastung des Trinkwassers an. Ursachen können zum Beispiel landwirtschaftliche Düngung oder Abwassereinflüsse sein.
Sehr hohe Konzentrationen können zu Gesundheitsschäden, vor allem bei Kleinkindern (Blausucht), führen. Darüber hinaus stellen sie ein erhöhtes Krebsrisiko dar.

Ammonium
Das gesundheitliche Risiko erhöhter Ammoniumwerte ist eher gering, dafür zeigt dieser Parameter aber meist fäkale Verschmutzungen an. Erhöhte Ammoniumgehalte sind oft ein Hinweis auf ein hygienisches Problem im Bereich der Wasserversorgung (z.B. undichte Sickergrube).

Escherichia coli
Escherichia coli ist ein Darmkeim und somit der wichtigste Anzeiger für fäkale Verunreinigungen in der Trinkwasserversorgung. Werden diese Indikatorbakterien nachgewiesen, ist eine Belastung mit anderen Krankheitserregern wahrscheinlich. Die Quelle der Verunreinigung muss beseitigt werden (siehe Coliforme Bakterien). Eine Reinigung und Desinfektion der Trinkwasseranlage ist dringend notwendig.

Coliforme Bakterien
Diese Indikatorbakterien weisen auf eine ältere fäkale Verunreinigung oder auf ein hygienisches Problem in der Versorgung hin (z.B. durch Einfluss von Oberflächenwasser, undichte Brunnendeckel, Wurzelwerk im Brunnen, defekte Froschklappe, Nachfüllen der Entsäuerungsanlage ohne anschließende Desinfektion). Ihre Anwesenheit erfordert ebenfalls Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen.

Enterokokken
Der Nachweis ist eine Bestätigung und Hinweis auf eine fäkale Verunreinigung, häufig tierischen Ursprungs.

Koloniezahl bei 22 und 36°C
Völlig steriles Wasser ist selten. In der Regel kann eine geringe Anzahl an Keimen nachgewiesen werden. Ein Anstieg bzw. erhöhte Koloniezahlen sind jedoch Anzeichen für Verunreinigungen in der Trinkwasseranlage (z.B. Rohrbrüche, bauliche Probleme, verkeimte Stichleitungen).

Um mehr Informationen über die Bedeutung von Nitrat im Trinkwasser oder allgemein zur Überwachung von Kleinanlagen zu erfahren, nutzen Sie diesen und folgende Links auf der Seite des LGLs: Vortrag 1 und Vortrag 2.

Bei einer mikrobiologischen Belastung Ihres Brunnenwassers können Sie folgende Schritte zu einer Verbesserung der Wasserqualität unternehmen:

1. Ursachenforschung, bauliche Veränderungen
Einfluss von Oberflächenwasser durch undichte Brunnen- oder Quellfassungen, undichte Brunnendeckel, fehlende Gummiabdichtungen, ebenerdige Wasserfassungen, Wurzelwerk im Brunnen, defekte Froschklappe, verunreinigte Druckkessel oder Nachfüllen der Entsäuerungsanlage ohne anschließende Desinfektion. Hier (PDF, 1.515 KB) haben wir für Sie die wichtigsten Ursachen mikrobiologischer und chemischer Grenzwertüberschreitungen im Bereich der Einzelwasserversorger dargestellt.

2. Mechanische Reinigung
Die baulichen Einrichtungen der Wasserversorgungsanlage sind durch Schrubben, Ausspritzen mittels einer Pumpe oder Hochdruckreiniger zu säubern. Das Schmutzwasser abpumpen und die Anlage mit frischem Wasser spülen. Beim Betreten und Reinigen der wasserführenden Systeme müssen zusätzliche Verunreinigungen vermieden werden.

3. Desinfektion
Dosierungsempfehlung: 50 ml Chlorbleichlauge (12%ig / Apotheke) sind pro m³ Wasser ausreichend. Die Desinfektion sollte zu Zeiten eines geringen Wasserverbrauchs möglichst über Nacht durchgeführt werden.
Die zur Entkeimung eingesetzte Menge an Chlorbleichlauge in ca. 10 l Wasser geben. Zur besseren Anwendung eventuell in einer Gießkanne.
Die Desinfektionslösung möglichst an der ersten baulichen Einrichtung der Wasserversorgung (z.B. Brunnen oder Quellfassung) zugeben und einwirken lassen. Wenn möglich sollte während der Einwirkzeit der Wasserfluss zu Brunnen oder Reserve unterbrochen oder reduziert werden, um die Chlorkonzentration optimal beizubehalten. Anschließend an den Verbrauchsstellen die Wasserhähne so lange laufen lassen bis Chlorgeruch wahrnehmbar ist. Die Hähne schließen und die Chlorbleichlauge möglichst über Nacht einwirken lassen. Danach die gesamte Anlage wieder vom Desinfektionsmittel frei spülen.

4. Anmerkungen
Das chlorhaltige Wasser kann nicht als Trinkwasser, weder zu Trink-, Koch-, Waschzwecken etc. verwendet werden und darf auf keinen Fall unmittelbar in ein Fischgewässer geleitet werden. Ansonsten ist das Chlor mit 3,5 Gramm technischen Natriumthiosulfat (Apotheke) pro Gramm Chlor zu neutralisieren. Beim Umgang mit Chlorbleichlauge ist entsprechend vorsichtig vorzugehen. Bitte Sicherheitsdatenblatt beachten. Persönliche Schutzmaßnahmen bei den Reinigungsarbeiten und eventuellem Einstieg in Schächte sind unbedingt zu beachten.